Heuschnupfen - Pollenallergie

Was tun gegen Heuschnupfen?

Heuschnupfen oder Pollenallergie ist eine weit verbreitete Allergie oder Überreaktion auf Pollen von Bäumen, Sträuchern, Gräser, Blumen, Kräuter und Getreide.

Die Pollensaison beginnt, je nachdem wie kalt der Winter war, Ende Januar und geht weit in den Herbst hinein, wobei für die meisten Allergiker im Oktober Schluss ist.

Frühblüher-Allergiker klagen von Januar bis April über Symptome, die typischen Gräser-Allergiker von April/Mai bis September.

Andere reagieren vor allem auf Heustaub, leiden also während der Heuzeit am meisten.

Welche Symptome kennt man bei Heuschnupfen typischerweise?

  • juckende Augen

  • tränende Augen

  • gerötete und geschwollene Augen

  • Nasenfluss

  • häufiges Niesen

  • Halskratzen

  • Atembeschwerden

  • Asthma

  • seltener Hautreaktionen

Es gibt viele Fälle, bei welchen Heuschnupfen bzw. Pollenallergie Symptome erst mit 30- 40 Jahren auftreten. Die Verwunderung ist dabei oft gross, da man selber doch davon ausging, dass die Allergie schon als Kind oder Teenager hätte Symptome machen sollen. Die Neigung zu Allergien besteht oft schon über Jahre, ohne klare Symptome zu machen. Erst durch andere Krankheiten, nach Operationen, bei Medikamenteneinnahme, psychischen Belastungen, kann es plötzlich zum Auftreten der typischen Symptomen kommen.

Kann man Heuschnupfen heilen?

Es gibt aus schulmedizinischer Sicht keine Heilung der Pollenallergie. Mit Desensibilisierungen und Antiallergika wird versucht die Beschwerden zu minimieren. Die Bioresonanz stellt für mich eine der wenigen Therapien dar, um die Symptome erheblich oder gänzlich zu lindern. Auch wenn die Pollensaison schon begonnen hat, können die Symptome in wenigen Therapiesitzungen massiv reduziert werden, so dass in der Regel keine Medikamente notwendig sind. Auch wenn die klassische Wissenschaft der Bioresonanz sehr kritisch gegenüber steht, kann ich bei Pollenallergikern eine "Erfolgsquote" von über 85% feststellen. Auch hier kann die Naturheilkunde vieles verbessern, aber leider auch nicht alles...wäre ja zu schön wenn man eine Quote von 100% erreichen könnte.

Was tun bei Heuschnupfen?

Bei Anzeichen von Heuschnupfen können Symptome oft mit homöopathischen oder pflanzlichen Mitteln gemildert werden. Sei dies zum Beispiel Euphrasia in Augentropfen oder ein homöopathischer Nasenspray z.B. Euphorbium N für die geschwollenen Nasenschleimhäute. Es besteht die Möglichkeit Antiallergika einzunehmen wie z.B. Pascallerg oder Herballerg. ABER all diese Mittel verstehe ich als begleitende Therapie. Eine Reduktion der Allergie bzw. Reaktion auf die Pollen erfolgt so nicht. Das ist nur eine Symptombehandlung.

Bioresonanz bei Heuschnupfen oder Pollenallergie

Obwohl zum grossen Teil in der Schulmedizin umstritten (interessanterweise gibt es sehr viele Mediziner, welche Bioresonanz in der Praxis anbieten, dies aber nicht an die grosse Glocke hängen), können mit der Bioresonanz und Frequenztherapie in Kombination mit Microimmunstimulation, Probiotika, Homöophatika erstaunliche Resultate erzielt werden. Bei laufender Saison reduzieren sich die Symptome in der Regel nach 4-5 Behandlungen und bei Therapiebeginn vor der Saison kommt es oft gar nicht zu den üblichen Beschwerden. Hier geht es also um eine kausale Behandlung nicht nur um Symptomlinderung.

Microimmuntherapie

Über 70% der Immunzellen werden im Darm geprägt und zu ca. 80% finden immunologische Prozesse im Darm statt. Bei allergischen Reaktionen, also bei der Fehl- oder Übersteuerung des Immunsystems. So liegt es nahe, bei Heuschnupfen und Allergien, den Darm bzw. das Milieu des Darms mit in die Behandlung einzubeziehen. Spezifische Bakterien, Aminosäuren, Vitamine, Mineralien und Spurenelementen wie zum Beispiel Zink. Bei einem Zinkmangel (hier gehe ich nicht vom klassischen Mangelsyndrom aus) können Allergien verstärkt werden.

Wie kann getestet werden worauf ich allergisch bin?

Klassische Allergietests sind der Prick- und Rasttest. Beim Prick-Test werden verschiedene Substanzen über die Haut in den Körper gebracht und es werden mögliche Reaktionen (Rötung, Quaddeln) auf der Applikationsstelle bewertet. Beim RAST Test werden über das Blutserum Immunglobuline (IgE) getestet, welche einen Hinweis zu Allergenen wie bestimmte Pollen liefern.

In der Praxis wende ich einen kinesiologischen Muskeltest unter Frequenzprovokation mittels des entsprechenden Allergen an. In verschiedenen Fällen konnte ich vor dem Prick-Test zeigen, dass meine Testung auf die gleichen oder weitgehend gleiche Resultate kommt. Zudem wird mittels Global Diagnostik Messung eine weitere Testung auf physikalischer Basis durchgeführt.

 

Kreuzallergien beachten

Gerade Frühblüher-Allergiker reagieren häufig verstärkt auf Hasel- und Birkenpollen, wenn Kernobst, vor allem Äpfel und Birnen, gegessen werden. Hier spricht man von Kreuzallergien wie diese zum Beispiel auch bei Latexallergien mit Bananen und Avocado bekannt sind. Es lohnt sich in diesen Fällen (oder versuchsweise) auf Äpfel, Birnen, Kirschen, Aprikosen zu verzichten.

Exposition reduzieren

Natürlich kann man im Alltag den Pollen nicht aus dem Weg gehen. Kleine Verhaltensregeln helfen aber.

Kleider nicht im Schlafzimmer ausziehen und liegen lassen. Ebenso sollten die Haare täglich mit einem milden Shampoo gewaschen werden. Tagsüber nur kurz lüften, bei Regenfall darf intensiver gelüftet werden. Bettzeug nicht zum lüften über den Balkon hängen. Luftreinigungsfiltergeräte in der Wohnung, können die Pollenbelastung in den Wohnräumen erheblich reduzieren. Stofftiere öfters mal Waschen (Pollen bleiben da oft vergessen). Reiter oder Bauern leiden häufig an Heustaub oder Gräserallergie. Hier kann die Exposition mit einer Gesichtsmaske bei der Arbeit im Stall/Pferd und beim Heuen reduziert werden.

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