Fersensporn, Achillessehnenentzündung, Tennisarm

Was hilft bei Achillessehnenschmerzen, Tennisarm, Golferschulter und Fersensporn?

Entzündete Sehnen oder Sehnenscheiden, medizinischer Ausdruck Tendinitis oder Tendovaginitis ist eine häufige Erkrankung des Bewegungsapparates.  Entzündungen sind oft am Sehnenansatz zu finden und in der Regel durch Überbeanspruchung, Fehlbelastungen oder wie beim Fersensporn durch permanenten Druck bzw. Reizung ausgelöst. In diesen Fällen spricht man von Tendinopathie. Oft bereiten die Sehnenansätze oder beim Fersensporn die Sehnenplatte Schmerzen, welche bei zunehmender Belastung stärker werden. Die Sehne kann sich natürlich auch in diesen Fällen entzünden und zeigt oft die typischen Entzündungszeichen mit Schwellung, Rötung und Druckschmerz.

Die klassisch schulmedizinische Therapie zielt bei entzündlichen Stadien in erster Linie auf die medikamentöse Entzündungs- und Schmerzreduktion mit nicht steroidalen Antirheumatika.

Was tun bei Sehnenschmerzen, Tennisarm oder Fersensporn?

In erster Linie sollten die Ursachen geklärt werden. Dafür ist nicht gleich ein Arztbesuch notwendig. Treten die Schmerzen zunehmend nach Wanderungen, intensivem Sport oder bei langem Stehen/Gehen auf oder auch mal eher akut nach intensiver Belastung liegt eher eine Tendinopathie mit einer möglichen Sekundärentzündung vor, also keine bakterielle Entzündung vor (ist eher selten).

Erste Massnahmen

  • Schonung und Ruhigstellung zu Beginn sinnvoll.

  • im Akutstadium wenn Entzündungszeichen (Schwellung, Rötung, Schmerzen) da sind Kühlung des betroffenen Areals

  • Belastungsfaktoren vermeiden

Achillessehnenschmerzen

Im weiteren Verlauf sind gerade bei Läufern, welche oft im Bereich der Achillessehne oberhalb der Ferse Schmerzen haben (Achillodynie), die Laufschuhe bzw. die Lasche über der Ferse und der Laufstil zu prüfen. Die chronische Reibung und Druckwirkung auf den Ansatz der Achillessehne führen zu kleinen Verletzungen (Mikroläsionen), oft beobachtet man eine Rötung der Ferse, welche lange schmerzlos bleibt. Diese Läsionen führen zu einer Veränderung des Gewebes und häufig entsteht eine Verdickung und eine Verhärtung der Sehne bzw. des Ansatzes.

Naturheilkundliche Ansätze

Präparate, Salben mit Capsaicin, Weidenrinde, Arnika, Wallwurz, Katzenkralle (Unha de Gato) oder homöopathische Salben wie Traumeel können im Anfangsstadium hilfreich sein. Dazu sollte die Sehne regelmässig gedehnt und massiert werden.

Fersensporn

In der Regel liegt beim Fersensporn ein mechanisches Problem vor. Die Sehnenplatte an der Fusssohle wird durch eine Exostose (Kalkdorn) gereizt. Fersenschmerzen können auch Aufgrund der Fussanatomie (Senk- Spreiz- und Plattfuss) entstehen, da hier durch die veränderte Fussstellung die Belastung an den Sehen ständig erhöht ist.

Exostose/Fersensporn --

Tennisarm, Tennisellbogen, Golfer-Ellbogen

Beim Tennisarm handelt es sich um eine Veränderung oder Entzündung des Sehnenansatzes der Unterarmmuskulatur. Häufig kommt es bei wiederkehrenden, langandauernden Bewegungsmustern zu einer Überlastung des Sehnenansatzes. Diese zum Teil falsch verstandene Bezeichnung Tennisarm kommt nicht nur beim Tennisspieler vor. HandwerkerInnen, Coiffeure/Coiffeuse, Bürofachleute (Maus und Tastatur führt hüfig zu Beschwerden im Handgelenkbereich), Kraftsportler leiden oft an einer Epikondylitis radialis humerii, wie der Tennisarm fachlich genannt wird.

Therapie mit ESTW (Extrakorporale Stosswellentherapie)

Tendinopathien, Sehnenscheidenentzündungen, Fersensporn und Tennisarm lassen sich sehr gut mit der Stosswellentherapie behandeln. Durch die radiären Stosswellen kommt es im Gewebe zu minimalen Läsionen (Verletzungen). Diese Mikroläsionen fördern den Reperaturimpuls und führt zu einer Mehrdurchblutung des Gewebes, zu einer Stoffwechselerhöhung und zur Reduktion von Entzündungsmediatoren wie Interleukine, Zytokine und Reduktion der Schmerzen. Diese effektive Behandlungsmethode führt bereits nach 3-5 Behandlungen zu einer deutlichen Abnahme der Schmerzen und Symptomen.

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