Blähungen, Völlegefühl, Aufstossen, Durchfall und Verstopfung.

Mit Ernährungsberatung, bzw. Ernährungstherapie zurück zum Wohlbefinden ​

Blähungen, Verdauungsbeschwerden, Durchfall, Bauchkrämpfe

Für viele Menschen sind Verdauungs- und Darmbeschwerden Alltag. Oft fühlt man sich morgens recht gut, aber nach den Mahlzeiten treten Beschwerden auf.

Was sind mögliche Ursachen?

In den meisten Fällen sind die Ursachen im Darm zu suchen. Ist dieses Milieu gestört, ist der Bakterienrasen also die Bakterienflora nicht in einem ausgewogenen Verhältnis, kommt es zu Verdauungsstörungen. Nach Antibiotikagaben ist die Flora nicht nur kurzzeitig gestört, sondern bleibt wo möglich, auch durch andere Faktoren, auf lange Zeit gestört.

Natürlich gibt es Nahrungsmittelintoleranzen und Pseudoallergien, kommen aber im Verhältnis zu der Anzahl Patienten mit Darmbeschwerden relativ selten vor (ca. 5-7% der europäischen Bevölkerung haben eine Fruktose- oder Laktoseintoleranz. Eine Glutensensitivität führt auch zu Darmbeschwerden. Hier ist aber nicht die Zöliakie gemeint.

Auch die Ernährung spielt eine grosse Rolle. Kohlenhydratreiche Kost, einseitige Ernährung, Mangel an sekundären Pflanzenstoffen und resistenter Stärke führen zu einer Veränderung der Verdauungsbakterien oder fehlender Buttersäure.

Natürlich kann auch eine Nahrungsmittelintoleranz oder eine Darmentzündung (Colitis) zu einer Veränderung der Flora führen. Allerdings liegt oft nicht eine Intoleranz vor, sondern die Verdauung von Nahrungsmittel ist Aufgrund der gestörten Darmflora fehlerhaft.

Wie kann die Bakterienflora untersucht werden?

Die Anamnese und die biophysikalische Messung mit Global Diagnostic gibt schon gute Hinweise darauf, ob der Darm für die Probleme massgebend ist. Es kann auch ermittelt werden, ob der Verdacht auf einen durchlässigen Darm besteht. Die Beste Untersuchung der Darmflora und der Darmschleimhautintegrität wird über die Stuhlprobe im Labor ermittelt. Hier erhält mann alle wichtigen Informationen zu Bakterien, Parasiten, Pilze, Entzündungsparameter, Nahrungsrückstände, Buttersäure, immunologische Komponeten etc. In meiner Praxis werden Stuhlanalysen in Auftrag gegeben.

Allergien, Intoleranzen

Echte Allergien oder Intoleranzen wie Fruktose, Histamin betreffen ca. 2-5% der Bevölkerung. Oft läuft bei der Verdauung etwas falsch, so dass man an eine Intoleranz denkt. Aber es kann z.B. vorkommen, dass Lactobazillen fehlen, die in der normalen Darmflora gut vertreten sind. Diese helfen bei der Laktose Verdauung. Fehlen diese, können beim Verzehr von grösseren Mengen an Milchprodukten, tatsächlich Darmbeschwerden wie Blähungen und Durchfall entstehen. Der Grund ist aber, dass ich die Laktose nicht gut verdauen kann, nicht aber ein Fehlen der Laktase vorliegt.

Mann ist, was mann ist- oder mann isst was mann verdaut

Dieses alte Sprichwort beinhaltet viel Wahrheit, liegen doch vielen gesundheitlichen Störungen und Übergewicht eine falsche Ernährung und der Lebensstil zugrunde. In der Praxis hat sich gezeigt, dass der gesundheitliche Zustand durch eine angepasste Ernährungs- und Lebensform sehr stark beeinflusst werden kann. Daher spielt die Ernährungsberatung in der gesamthaften Behandlung eine wichtige Rolle. Aber gerade in diesem Bereich ist es schwierig erfolgreich zu therapieren. Allzu oft werden Ernährungsgewohnheiten nicht gerne verändert. Ebenso fällt es einem schwer, den Lebensstil und gewisse Verhaltensmuster zu ändern. Kleine Änderungen sind einfacher durchzuführen, wenn diese langsam und gezielt angegangen werden. Wenn Sie Raucher und übergewichtig sind, wäre es falsch zu verlangen sofort mit dem Rauchen aufzuhören und gleichzeitig eine strenge Diät zu machen. Für mich ist es wichtig, dass dabei die Lebensfreude nicht verloren geht. Auch soll die Nahrungsaufnahme nicht zu einer mit Widerwillen geprägten Handlung verkommen.

 

Abnehmen, Gewichtsreduktion, Candida Diät

Die Gewichtsreduktion ist nicht allein aus medizinischer Sicht wichtig, sondern hat neben kosmetischen Einflüssen auch einen direkten Einfluss auf unsere Psyche. Fast jeder Mensch möchte ein Wohlfühlgewicht und dieses soll auch gesund sein. Abnehmen ist aber nicht einfach, da es sich um Ess- und Lebensgewohnheiten handelt die man nicht gerne oder schwer ändern kann. Ich helfe Ihnen beim Abnehmen. Dies mittels Ernährungsberatung und Hypnose. Gerne begleite ich Sie auf Ihrem Weg zum Wohlfühlgewicht. Nach einem Diätmodell suchen Sie bei mir vergebens. Ich ändere mit Ihnen Ihr Essverhalten und Sie verlieren Gewicht ohne Diät, zwar nicht in kürzester Zeit, dafür ohne Jojo-Effekt. Ebenso unterstütze ich Sie bei einer Überbesiedlung mit dem Hefepilz Candida albicans und berate Sie bei der Ernährung während einer Hefepilz Diät.

Säure-Basenhaushalt

Der Übersäuerung wird oft die Schuld aller Erkrankungen zugeschoben. Sicher spielt die Gewebeübersäuerung vor allem bei rheumatischen Erkrankungen und Hautproblemen eine grosse Rolle. Zudem wird die Regulationsfähigkeit des Organismus negativ beeinflusst indem die zelluläre Nährstoffaufname und Abgabe gestört wird. Bei verschiedenen Krankheiten wie Arthrose, Fibromyalgie, Migräne, Steinbildungen, Karies, Muskel- und Rückenschmerzen etc. muss der Säure-Basenhaushalt näher betrachtet werden.

Säurebildner meiden

Bei der Nahrungsaufnahme muss darauf geachtet werden, dass ein ausgewogenes Verhältnis von säure- und basenbildenden Nahrungsmitteln zugeführt wird. Säurebildend sind z.B.:

 

  • Getreide und Brotwaren, Reis, Teigwaren

  • Fleisch und Fisch, Wurstwaren, Wild

  • Süssgetränke wie Cola, Sinalco, Rivella

  • Käse, Milchprodukte

 

basenbildend sind z.B.:

 

  • Erdnüsse, Walnüsse, Mandeln

  • Quark

  • Kartoffeln

  • Gemüse, Früchte

  • Mineralwasser, aufgegossener Grün- und Früchtetee, Bier, Rotwein

 

 

Diese Lebensmittel sind aber viel differenzierter in ihrer Säurebildung zu beschreiben. Ein wichtiger Wert ist der sogenannte PRAL-Wert. Der Pralwert gibt an, mit welcher Säureladung für die Nieren zu rechnen ist, wenn das entsprechende Nahrungsmittel zugeführt wird. Daher kommt es nicht primär nur auf das einzelne Nahrungsmittel an, sondern es muss darauf geachtet werden, dass die verschiedenen Nahrungsmittel auf meinem Teller am Ende einen neutralen oder leicht basenüberschüssigen Wert erzielen.

Mehr zum PRAL finden Sie hier im Säure Basen Forum

Essen - Temperament- und 4 Säftelehre

Je nach Typ, Temperament oder aktuelle gesundheitliche Lage (nach 4 Säftelehre) sind einzelne Lebensmittel für den Körper nicht zuträglich oder werden nicht richtig verstoffwechselt. Nach dem Säfteprinzip betrachtet ein kleines Beispiel: Angenommen Sie leiden an einem immer wiederkehrenden oder hartnäckigem Husten mit zähem Schleim. Hier ist es sinnvoll, neben einer medikamentösen Therapie, auf Nahrungsmittel zu verzichten, welche eine kalte und feuchte Eigenschaft entwickeln, also das Feuchteprinzip und Schleim fördern. Während der Anamnese und Untersuchung wird festgestellt, welche Nahrungsmittel aktuell gemieden und welche vermehrt verzehrt werden sollten.

Essverhalten bei Krankheiten oder Darmstörungen

Manche Menschen können scheinbar gesunde Nahrungsmittel wie Vollkorn, gewisse Früchte und Gemüse nicht verdauen. Seit dies wegen fehlenden Darmbakterien, Fehlernährung oder einer Fermentierstörung im Darm. Durch gezielte Abklärung und Anleitung der richtigen Nahrungsmittel, können viele Beschwerden gelindert werden.

 

Orthomolekulare Medizin

Täglich sollten wir über die Nahrung 5 Portionen Früchte und Gemüse zuführen. Erfahrungsgemäss gelingt dies dem grössten Teil der Bevölkerung nicht. Gerade auch Umwelteinflüsse, Stress, Medikamente, Rauchen etc. verbrauchen viele Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Gerade der Raucher verbraucht mehr Antioxidantien (z.B. Vitamin C) als der Nichtraucher. Dies bedeutet, dass von aussen her mehr dieser Antioxidantien zugeführt werden müssen. Auch Entzündungen und Rheuma brauchen mehr Vitalstoffe. Im Bereich unserer Ernährungstherapie werden verschiedene Vitamine, Mineralien und Spurenelemente in höheren Dosierungen verabreicht um einen therapeutischen Effekt zu erzielen. ​

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